2017-04

Datum: 06.04.2017

Ort: Gaststätte Graf Moltke / Schnitzelkönig, Stuttgart

Thema: Code Review

Teilnehmer: Oliver Dürrschmidt, Jürgen Neher, Thorsten Wichmann, Bernd Dutschmann, Uwe Krause, Sylvia Häusler, Dagmar Lutz, Emilia Maxim, Björn Schober, Dirk Eberhardt, Axel Schulz, Thomas Möller

Bericht: Olli Dürrschmidt

Code Review

 

Was bringt jeder mit?

Jeder Teilnehmer bringt mindestens 1 Prozedur mit. Diese wird später vorgestellt und gemeinsam reviewed. Die Länge und der Inhalt der Prozedur sind nicht von Bedeutung.

Sind Seitens der Teilnehmer Voraussetzungen zu erfüllen?

Ein offener und zugleich auch respektvoller Umgang untereinander sind ausreichend.

Wie gehen wir vor?

Nach und nach stellt jeder Teilnehmer (s)eine Prozedur vor. Dabei geht es darum, kurz zu erläutern, welche Aufgabe die Prozedur hat.

Wie geht es dann weiter?

Jetzt hinterfragen die Teilnehmer des Reviews den Code. Im ersten Schritt geht es darum, den Code zu verstehen. Im zweiten Schritt machen die Teilnehmer Vorschläge, wie man den Code verändern könnte.

Die Gründe für diese Änderungen können viele Hintergründe haben:

          Lesbarkeit

          Verständlichkeit

          Wartbarkeit

          Verbesserung der Lösung

          Performance

Auch die Vorschläge werden hinterfragt. Wichtig dabei ist, dass jeder Teilnehmer einen Vorschlag hinterfragen darf, nicht nur der Code-Sponsor.

Was ist das Ziel?

Das Ziel ist, dass jeder Teilnehmer etwas lernt. Der Code-Sponsor hat zusätzlich noch den Nutzen, einen Haufen Vorschläge zu Verbesserung seiner Prozedur erhalten zu haben.

Das Ziel ist also nicht, zu zeigen, dass ein einzelner irgendetwas besser kann sondern dass die ganze Gruppe etwas lernt.

Der Lerninhalt wird dabei für jeden Teilnehmer unterschiedlich sein. Dies wird nicht nur billigend in Kauf genommen; dies ist beabsichtigt.

So lautete die Einladung zum Stammtisch für diesen Monat. Die Neugier zog damit auch gleich 13 Leute zu unserem Treffen. Noch bevor es offiziell zur Sache ging, half Thomas mir bei meinem seit einigen Tagen bestehenden Code-Problem. Ich hatte eine Prozedur entworfen, die aus einer Abfrage eine Vielzahl Berichte (je eine Seite) erstellt und diese automatisch als PDF mit einem vorgegebenen Namen speichern sollte. leider wollte der Code nicht wie ich. Thomas fand jedoch schnell den Haken.

Frisch gestärkt durch Schnitzel und das neue Highlight „Kaiserschmarn“ (denn auch Datenbank-Entwickler sind Naschkatzen) eröffnete Thomas die Runde.

Nacheinander zeigten mehrere Teilnehmer Ihren Code, den Sie speziell für diesen Event mitgebracht hatten und erläuterten diesen kurz. Thomas zeigte sich dabei als Moderator und regte zu Diskussionen an. „Es zeigte sich immer wieder, dass auch einfacher Code eine Vielzahl an Möglichkeiten bietet, vereinfacht oder in der Übersichtlichkeit verbessert zu werden.“

Die Teilnehmer zeigten reges Interesse, es wurde viel diskutiert und mit der eigenen Vorgehensweise verglichen oder auch festgestellt, dass es wohl auch anders geht.

Nach 5 Präsentationen bracht Thomas diese Reviews ab, da die Leute doch erste Ermüdungserscheinungen zeigten. Andererseits waren die Kritiken bei der anschließenden Bewertungsrunde sehr gut, so dass wir dieses Event wohl bald wiederholen werden.

Auch wenn einige bereits in Richtung Heimat aufbrachen, saß ein „kleiner“ harter Kern noch um 22:00 zusammen, als ich das Lokal verließ. Zu diesem Zeitpunkt waren neben den Erlebnissen des vergangenen Wochenendes (Thomas, Dirk und Björn waren bei Karls DevCon in Wien) diverse Entwicklungsthemen in heftiger Diskussion.
Fazit des Abends für mich: Wieder viel gelernt.

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