Workshop 2015-06

Datum: 13.06.2015

Ort: Vereinsheim des Tauchclub Stuttgart e.V.

Thema: Workshop-Event 2015

Teilnehmer: 30 Entwickler aus ganz Deutschland

Bericht: Oliver Dürrschmidt

Das Wichtigste vorne weg !!!

Wir haben mit dem diesjährigen Sommer-Event in jeder Form neue Maßstäbe gesetzt. Derzeit laufen die Überlegungen, aufgrund der wachsenden Bedeutung dieser Veranstaltung auch ganz nach Microsoft-Vorbild einen schmissigen Namen zu entwerfen. Die Vorschläge gehen von MADNESS (Microsoft Access Developer Network Event Stuttgart Southgermany*) über German Database Developer Conference Summer Camp und IAPCS    International Access Programmer Conference Stuttgart

Weitere Vorschläge wird das von uns zu beauftragende Marketing-Unternehmen dann  finden. 🙂

*um eine Verwechslung mit Stuttgart Arkansas (USA) zu vermeiden.

Spass beiseite.

Nachdem wir in diesem Jahr 30 Access-Entwickler aus dem Raum Stuttgart und München unter dem Motto „Spätze meets Weißwurst“ zusammen gerufen haben, an welchen sich auch Kollegen aus Frankfurt und Offenburg angehängt haben, war unser Veranstaltungsraum bis auf den letzten Platz ausgebucht. Damit müssen wir unseren Event in 2016, in dem wir auch unser 200. Monatstreffen zelebrieren, wohl in einer größeren Location abhalten. Aber bis dahin ist noch Zeit, wenden wir uns also dem vergangenen Event zu.

Wir hatten für diesen Event wie in den Jahren zuvor eine Agenda mit sehr abwechslungsreichen und ansprechenden Themen vorbereitet. Um den Teilnehmern aus dem „Ausland“ die Gelegenheit für ein erstes Kennenlernen zu bieten, statt als erster TOP ein Kaffeetrinken auf dem Plan, welches auch bereits rege genutzt wurde. Lediglich unsere absoluten Neulinge aus München ließen diese Chance dank Problemen mit Ihrem Zug verstreichen und holten dies im Laufe des Tages dafür u so intensiver nach. Dank unserer Unterstützung in der Küche gingen Kaffee und Brezeln trotz einiger technischer Probleme nicht aus und zu Beginn des offiziellen Teils mussten die Leute zuerst aus Ihren Gesprächen gerissen werden.

09:00 – 10:00 Einlass und Organisatorisches

10:00 Begrüßung

10:30 – 11:30 Veranstaltungs-Slot 1: Von Access zu Light Switch HTML Client

Der erste Vortrag trumpfte gleich mit einer Materialschlacht auf. Mit 2(!) Beamern, 2 Laptops und einigem Kleingerät im Background präsentierten Dirk Eberhard und sein Auszubildender Christian Zaiß ein Projekt, welches dieser als Abschlussarbeit seiner Ausbildung entworfen hat. Ziel der Anwendung war es, mittels Light Switch eine Anwendung zu entwerfen, die als Bestell- und Abrechnungssystem in der Gastronomie (speziell Bierzelte und Feste) zum Einsatz kommt.

Servicekräfte können hier aus der Speise- und Getränkekarte Bestellungen eines Tisches auf Ihrem mobilen Endgerät aufnehmen, die Order gleich zu Küche und Getränkeausgabe senden und später auch die Abrechnung und Zahlungsbuchungen vor Ort eingeben. Neben Code-Ausschnitten auf der einen Leinwand wurde dazu gleich die Reaktion des Servers auf der anderen Seite dargestellt. Aber auch auf die Grenzen und Tücken gingen die beiden intensiv ein. Die Zwischenfragen sowie die anschließende Diskussion zeigten zumindest, dass hier ein großes Interesse seitens der Entwickler besteht.

Die Vortragsunterlagen gibt es hier: Lightswitch

12:00 – 13:00 Veranstaltungs-Slot 2: Datenschutz, was noch?

Um nach diesem reichlichen Input und einer weiteren Kaffee-Pause die Teilnehmer nicht zu überfordern, folgte der etwas kürzere Vortrag von Oliver Dürrschmidt. Aufbauend auf dem Vortrag des vergangenen Jahres zu Grundlagen des Datenschutzes und der Informationssicherheit wurde den größtenteils in der IT selbstständig Tätigen Teilnehmern der Zusammenhang der Risiken von Internet of Things, mangelndem Sicherheits- und Datenschutzbewußtsein, sowie den daraus resultierenden Folgen für ein Unternehmen aufgezeigt.

War der Vortrag auch recht unterhaltsam, so zeigte die anschließende Diskussion mit den Teilnehmern doch die Bedeutung selbst für Einzelunternehmer der IT-Branche. Im Laufe des Tages flammten hier immer wieder in den Pausen neue Fragen und Diskussionen auf.

Die Vortragsunterlagen gibt es hier: Datenschutz

13:00 – 14:00 Mittagessen

Wie auf Kommando lieferte das beauftragte Catering-Unternehmen pünktlich im Anschluss an den Vortrag von Oliver das Mittagessen. Statt einem sündhaft teuren Catering mit Schnittchen und Häppchen hatten wir auf bewährtes gesetzt und unseren Stammwirt (welcher uns seit 15 Jahren jeden Monat bewirtet) dazu überredet, sein Essen zu liefern.

Auch hier zeigte er wieder einmal, dass er nicht ohne Grund der „Schnitzelkönig“ ist. Ein warmes Buffet mit den handgearbeiteten Schnitzeln seines Hauses und diversen Beilagen boten für jeden Teilnehmer etwas zur Sättigung und angeregten Unterhaltung.

14:00 – 15:00 Veranstaltungs-Slot 3: Immer auf dem gleichen Stand

Frisch vom Mittag gestärkt ging es dann an schwere Kost, die Armin Hess jedoch locker verpackt für jeden verständlich herüber brachte. Armin präsentierte ein Tool aus seiner eigenen Werkzeugsammlung, mit der er dafür sorgt, dass alle seine Datenbanken mit der aktuellsten Version einer Klasse oder eines Moduls versorgt werden. Ändert er aufgrund neuer Anforderungen ein Modul in seiner Datenbank, wird dieses auch in allen anderen Datenbanken aktualisiert. Die Datenbanken kommunizieren dabei über eine gemeinsame Verwaltung und bieten sich somit gegenseitig die Updates an.

Die Vortragsunterlagen gibt es hier: Immer auf dem gleichen Stand

15:00 – 15:30 Pause

15:30 – 16:30 Veranstaltungs-Slot 4: Moderne Benutzeroberflächen

Als Beitrag unserer bayrischen Gäste trat Hannes Buschmann auf. Er zeigte, wie eine komplexe Software mit einem einfach zu bedienenden Menü und Unterformularen ausgestattet sein kann und wie man dies dazu noch flexibel gestaltet. Der User bekommt unabhängig von Transaktion oder Aufgaben immer ein fast identisches Formular angezeigt.

Die Verkaufszahlen des Programms sprechen für diese Methode.

Die Vortragsunterlagen gibt es bald hier. 😉

16:30 – 16:40 Pause

16:40 – 17:20 Veranstaltungs-Slot 5: Bericht der „Portland Access Users Group Conference“

Um den Abschluss noch etwas unterhaltsam zu gestalten, hatte Thomas sich angeboten, einen Bericht vom jährlichen Treffen der Portland Access User Group zu verfassen. Diese hatte er im Frühjahr zusammen mit Dirk Eberhardt besucht. Er schilderte neben den rein fachlichen Eindrücken der Referenten auch einen Teil seiner eigenen Impressionen der Kultur und versuchte nebenbei Mitleid für seinen Gewaltmarsch durch den Silver Falls Nationalpark zu ernten. 😉

Die Vortragsunterlagen gibt es hier: Reisebericht PAUG

17:20 Veranstaltungs-Slot 6: Schlusswort, Verlosung, Aussicht

Nach leichter Verspätung riefen wir um 17:20 das Ende des offiziellen Teiles aus. Da zu Eingang jeder Teilnehmer einen Block sowie einen Kugelschreiber unseres Sponsors Microsoft erhalten hat, auf dessen Rückseite eine individuelle Nummer Losnummer war, konnten wir noch weitere Geschenke von Microsoft und O’Reilly unter das (Teilnehmer-) Volk bringen.

Auch wenn nach Erhalt des letzten Gewinnes direkt eine gewisse Abschiedsstimmung eintrat, bieb doch ein großer Teil noch auf das eine oder andere Glas und ein Fachgespräch. Eine kleinere Gruppe von etwa 10 Personen setzte sich noch in die Abendsonne und genoss den Tagesausklang bei frisch georderter Pizza und einigen Gläsern deutscher Braukunst. Dabei wurden erneut die Themen des Tages durchdiskutiert, Kontakte vertieft oder (Access-)Probleme diskutiert.

Ein letztes Schlusslicht an Teilnehmern verlies das Clubheim um 23:30. Man kann also sagen, dass dieser Event erneut ein voller Erfolg war, wie man auch an den Mails im Anschluss lesen konnte.

Danke an alle Teilnehmer für Euer Kommen.Rückblickend hat sich für mich die Arbeit  gelohnt.

Im Übrigen haben wir trotz unserer knappen Kalkulation mit einem Teilnahmebeitrag von 25.-€/Person noch einen Überschuss erwirtschaftet. Wir können immerhin noch 23,67 € an unsere übliche Stelle spenden.


Weitere Impressionen des Tages

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