Workshop 2012-04

Datum: 14.04.2012

Ort: Vereinsheim des Tauchclub Stuttgart (Danke für die Überlassung)

Thema: 150. Access-Stammtische in Stuttgart

Teilnehmer: Jochen Bader, Oliver Dangel, Karl-Heinz Januel, Walter Vitols, Thomas Möller, Johannes Laxander, Heinz Dittrich, Stefan Zink, Dirk Eberhardt, Bernd Dutschmann, Dagmar Lutz, Peter Neuner, Armin Hess, Ulrich Klein, Oliver Dürrschmidt, Tilo Schinke, Daniel Meixner, Klaus-Dieter Gundermann, Jasmin Dürrschmidt, Björn Schober, Jürgen Neher, Sylvia Häusler, William Wong, Ernst Glockzin, Emilia Maxima, Michael Feyerabend, Chris Jüngling, Andreas Vogt

Bericht: Oliver Dürrschmidt

Fotos: Bernd Dutschmann, Jasmin Dürrschmidt

!  Bericht noch nicht endgültig da die Folien der Referenten noch fehlen !

Ein Event beginnt

Nun ist er vorbei, unser großer Event. Und es war wie bei einem großen Ball. Wir rufen, und alle kommen. Und das wie in den Jahren zuvor bei unseren größeren Tages-Veranstaltungen in das Clubheim des Tauchclubs Stuttgart. Was jedoch zuvor nie jemand bemerkte, viel gleich unseren Gästen von Microsoft und dem Stammtisch Kassel auf. Die Hausnummer des Heimes in der Hessbrühlstraße

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Da müssen erst Gäste kommen, damit man einmal auf etwas so offensichtliches aufmerksam wird.
Dank einer guten Vorbereitung und reichlich Unterstützung in der Küche war bereits alles soweit hergerichtet, als die ersten Teilnehmer kurz nach halb 10 einliefen.

Um 10:00, als eigentlich die Leute eintreffen sollten, war der Raum bereits gefüllt und die ersten Teilnehmer waren bereits mit einer Kaffeetasse wieder auf der Terrasse, um sich noch eine letzte Nikotin-Dosis zu verabreichen. Die offizielle Eröffnung und der erste Punkt des Tages konnten also absolut pünktlich beginnen. Bevor ich jedoch hier ins Detail gehe, möchte ich ein wenig mein Herz darüber ausschütten, wie schwer es ein Organisator eines solchen Events mit selbst banalsten Dingen hat, wenn die Teilnehmer „Binär-Deppen“ sind.
Zur Erklärung: Im Vorfeld habe ich eine Bestellung des Mittagessens aufgenommen, um diese rechtzeitig an den entsprechenden Pizzaservice zu übermitteln. Was bekommt man da zurück? Natürlich nicht einfach „Bitte mittlere Salami-Pizza, danke“. Nein, man bekommt geistige Höchstleistungen zurück

essens-db
wobei der Autor jedoch vergaß die Größe direkt mit einzubeziehen. Diese hat ein anderer zwar in seiner ansonsten klaren Order vergessen, jedoch augenblicklich als deutliche Ansage nachgeliefert.

groessencode

Doch genug „gejammert“. Widmen wir uns dem Event und seinen Highlights.
Für alle, die den Event nicht im Vorfeld beobachtet haben, hier noch einmal die Agenda mit allen wichtigen Punkten

Top 1:

Dagmar, als Mitglied der ersten Stunde schaffte es eine mit historischen Aufnahmen und statistischen Zahlen gespickte Präsentation derart lebhaft und unterhaltsam gestaltet zu zeigen, dass mehrere Unterbrechungen aufgrund der Lacher nötig waren. Leider bietet die hier verfügbare Präsentation dieses Vortrages nicht die erforderlichen Kommentare der Referentin, um sie ebenso lebhaft zu zeigen. Trotzdem sollte auch einem Außenstehenden dadurch klar werden, hier ist man mit Ernst bei der Sache.
Foliensatz Dagmar

Top 2:

Dies dürfte auch Daniel Meixner (Microsoft Evangelist) und der Präsentator des zweiten Programmpunktes klar geworden sein.

Auch wenn er mit seinen Windows 8 Demonstrationen sehr überzeugt hat, hatte er doch stark gegen die kritischen Fragen und Blicke unserer Stammtischler zu kämpfen. Nach meiner Meinung hat er jedoch mehr überzeugen können als die bisherigen doch recht kritischen Berichte der Fachpresse. Er hat bewiesen, es ist doch nicht alles Kachel, was Windows 8 heißt. Hätten die Teilnehmer nun noch ein Beziehungsmodell oder einen anderen Access-Ausschnitt gesehen, wäre sicherlich alles glücklich dahin gegangen. So sind die Leute jedoch schon einmal neugierig auf das, was kommen wir.
Daniel zeigte, wie sich Windows 8 auf seiner gesamten Hardware (Laptops sowie Tablett nutzen lässt und sowohl von Festplatte als auch (sehr beachtlich) USB-Stick sauber als Vollanwendung läuft, dass das Handling zwar etwas anders als bei früheren Versionen ist, aber dennoch sehr intuitiv ist.
Bereits während der Demonstration auf den verschiedenen mitgebrachten Geräten kamen die ersten Fragen von den Teilnehmern, was auch noch durch Daniels Versprechen angeheizt wurde, diese mit Präsenten zu belohnen. So wechselten einige USB-Sticks, Flaschenöffner und Shirts die Besitzer. Hier sei ein Dank aber auch eine Kritik an Microsoft gerichtet. Die Shirts sind zwar klasse von Logo und Design und ich würde meines auch gerne einmal anziehen. Aber wann hat ein Shirt mit XL oder XXL endlich auch einmal die Maße für den deutschen oder US-Amerikanischen Markt. Wir sind nun mal etwas „kräftiger“ gebaut als in Afrika oder anderen Entwicklungsländern. Meines zumindest wird vermutlich der Nachwuchs bekommen, nachdem ich damit nur ein Bauchnabel-Frei-Contest gewinnen könnte.
Aber gut, der Nachwuchs soll ja auch an Microsoft heran geführt werden. Wobei, dieser (hier speziell meine Tochter) hat sich hervorragend geschlagen und auch während den einzelnen Vorträgen das Catering sauber gemanagt. Es mangelte nie an Kaffee oder Brezeln und auch die ersten Bier gingen pünktlich zum Mittagessen über den Tisch und wurden im Kühlschrank gleich nachgelegt. Es bestätigte damit Thomas und meine Entscheidung, diesmal nicht alles selbst zu machen, sondern auf ein separates Catering zu setzen.
Foliensatz Daniel
Mittagessen
Die Empfehlung eines Freundes zu einem ortsansässigen Pizza-Service erwies sich als mehr als gut. Sowohl die indische Küche als auch Pasta und Pizza stieß bei den Teilnehmern auf großes Lob. Es blieben nur leere Kartonagen über. Nicht zuletzt deshalb, weil das Catering bereits während den letzten Worten von Daniel leise von Brezeln auf Teller umdekoriert hat.
Frisch gestärkt mit internationaler Küche, Verdauungskaffee und Zigarette ging es dann in den nächsten Exkurs. Diesmal in eine rein theoretische Betrachtung von Tilo Schinke zur agilen Software-Entwicklung.

Top 3:

Tilos Ausführungen zur agilen Software-Entwicklung stießen auf viel Interesse und Diskussionswillen. Leider musste er, um den Zeitplan einzuhalten, einige Frager auf die Pause vertrösten. Was er präsentierte war zwar allen Teilnehmern (so war es jedenfalls aus den Kommentaren herauszuhören) einleuchtend und fand Zustimmung, aber die wenigsten konnten von sich behaupten, bisher so zu arbeiten bzw. Kunden zu dieser Art von Kooperation gewinnen zu können.

Im Rahmen dieser Präsentation bot Tilo an, bei einem der kommenden Stammtische einen so genannten Coding-Dojo anzubieten, was auf großes Interesse stieß und auch in den nachfolgenden Pausen noch ausgiebig diskutiert wurde. Teilnehmer des Stammtisches, die in unserem Mailverteiler stehen werden rechtzeitig über das Datum informiert werden.

Top 4:

Immer noch voll im Zeitplan begann unser weitgereistester Gast Klaus Gundermann seinen Vortrag zum Thema Loging-Klasse. Ein Großteil begleitet dies mit stillem Staunen. Haben sich doch die meisten von uns schon einmal irgendwann an einer Stelle so etwas gewünscht oder bei der letzten AEK gerüchteweise etwas von einer solchen Klasse gehört, so wurde hier gezeigt wie es geht. Auch Klaus fand ach seinem Vortrag eine Reihe Teilnehmer, die sich um ihn scharten und Fragen stellten. Es zeigte sich wieder einmal mehr, wer bei uns vorträgt, hat keine Pausen mehr.
Den restlichen Abend sah man Klaus dementsprechend auch nur noch hinter seinem Laptop mit dem einen oder anderen interessierten Teilnehmer an seiner Seite.

Codebeispiel Klaus (ZIP-Datei)

Top5:

Nach dieser Menge an Input und hartem Wissen wurde es Zeit, den Teilnehmern neben einer weiteren Pause wieder einmal etwas Unterhaltung zu bieten. Dazu hatten Thomas und ich in den vergangen Wochen den Stammtisch-Award entworfen und auch gleich eine paar Nominierte festgelegt. Mit humorvollen Einleitungen und ebenso lustigen Laudationen wurden die entsprechenden Teilnehmer aufgerufen und vor Publikum geehrt. Die entsprechenden

Aufgeheizt durch diese ehr unernste Darstellung unserer Gruppe schlossen wir daran gleich die Versteigerung einiger Preise unter allen Teilnehmern an. Dank einiger Sponsoren konnte so eine Großteil der Teilnehmer ein Geschenk mit nach Hause nehmen.
Von Microsoft hatten wir neben zwei Windows 7 Ultimate ein Office 2010 Professional und eine schnurlose Mini-Tastatur zu verlosen. Daran schlossen sich zwei Bücher von Microsoft Press an, die Andreas Vogt beisteuerte sowie 8 Programmpakete von Norton 360. Hierfür sei Tilo gedankt.

Top 6:

Mit einer Punktlandung begann und endet der Vortrag von Ernst. Dies haben Thomas und ich dann kurz nach halb 6 gegenüber den Teilnehmern durch anstoßen mit einem Hefeweizen verkündet. Aber trotz aller Anforderungen des Tages war von Heimweh bei den Teilnehmern nicht viel zu vermerken. Es zeigte sich ehr ein erneuter Hunger in Form einer erneuten Essensbestätigung beim gleichen Lieferservice wie am Mittag. Unser interner Catering-Service stellte auch hier noch einmal die geeignete Infrastruktur, bevor sie uns für den Rest des Abends uns selbst überließ.
Ausklang:
Den Abend verbrachten wir in Gruppenbildung. Während die einen sich noch massiv um Klaus Gundermanns Laptop sammelten und dort angeregt Code diskutierten, ließen die anderen noch einmal den Tag Revue passieren und diskutierten das eine oder andere Thema.
Ende war diesmal gegen 22:00 und selbst ich war nach den letzten Arbeiten eine Stunde später daheim und schreibe nun diesen Bericht.
In Summe gesehen sind Thomas und ich mit dem Verlauf von Event und der Resonanz der Teilnehmer sehr zufrieden. Es wurde mehrfach von den Teilnehmern betont, dass wir wieder einmal eine Steigerung zur letzten Veranstaltung geschafft haben.

Nachtrag:

Wir haben im Vorfeld von allen Teilnehmern eine Gebühr von 20 € erhoben. Diese sollte in erster Linie unsere Kosten für Gebäudemiete und entsprechende Verköstigung etc. decken. Nach Abzug aller Kosten und Rückbuchung aller Getränke die übrig blieben und die ich gegen Bezahlung in meinen Besitz übernommen habe, haben wir einen Überschuss von 244,49 € erwirtschaftet. Diesen Betrag spenden wir wie angekündigt der McDonald’s Kinderhilfe und hier speziell dem Ronald McDonald Haus in Köln.

Ausblick:

Wir hoffen nicht erst zum 200. Stammtisch einen ähnlich großen oder sogar besseren Event stattfinden zu lassen und freuen uns schon auf rege Teilnahme. Dann vielleicht auf internationaler Ebene, nachdem diesmal schon Teilnehmer aus halb Deutschland da waren. Danke unseren Teilnehmern aus Offenburg (Andreas Vogt), Hagen in Westfalen (Klaus Gundermann), Access-Stammtisch Kassel (Christoph Jüngling) und Daniel Meixner (Unterschleißheim/Nürnberg), Tilo Schinke (Kreuzlingen) und seinem Copiloten Stefan Zink.

Impressionen:

Danksagungen:

Wir danken noch einmal allen, die uns bei der Durchführung dieses Events unterstützt haben

Pizza Harmonie (Lieferant von MIttag- und Abendessen)

Pizza Harmonie (Lieferant von MIttag- und Abendessen)

Tauchclub Stuttgart e.V.

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