Workshop 2004-03

Datum: 06.03.2004

Ort: Vereinsheim des SG-West

Thema: 1. Access Event in Stuttgart

Teilnehmer: Armin Knotz, Baltasar Garcia, Bernd Dutschmann, Dagmar Lutz, Karl-Heinz Januel, Manfred Bohnert, Martin Sc hmidgall, Michael Feyerabend, Oliver Dürrschmidt, Sylvia Häusler, Thomas Röhrich, Kouassie Kouadio, William J. Wong, Thomas Schweikert, Norbert Lünow, Jan Pur

Tutoren: Tilo Schinke, Joachim Jauss, Rolf Maier

Bericht: Michael Feyerabend

Vorneweg: Unser Event war laut einhelliger Rückmeldung der Teilnehmer und Tutoren ein voller Erfolg!

Bis auf die kurzfristig verhinderten Oliver Dangel und Walter Vitols kamen alle angemeldeten sowie erfreulicherweise noch vier Kurzentschlossene. Wir waren also 16 Teilne hmer plus die drei Tutoren.

Die Intention des ersten Stuttgarter Access Events sowie der geplante Ablauf waren bereits aus der Einladung ersichtlich geworden:

  • Wechselseitiger Wissenstransfer anhand der gemeinsamen Entwicklung einer kleinen Applikation – Datenbank zu Medienverwaltung – in kleinen Gruppen, unterstützt von erfahrenen Tutoren.
  • Weiteres Lernen durch die anschließende, gemeinsame Auswertung der einzelnen Entwürfe.

Das Ganze stand für uns unter der Maxime:

Des wechselseitige Lernen ist wichtiger als das ‚Produkt’ und der Spaß am gemeinsamen Werkeln ist wichtiger als das Lernen.

Wir konnten uns also nach einer kurzen Einstimmung bereits gegen 13 Uhr 30 in die drei Arbeitsgruppen aufteilen und munter loslegen.

Die nächsten fünf Stunden verbrachten wir dann vor den mitgebrachten Notebooks, TFTs, Beamer u.a. – aber – zuerst einmal ein ganze Zeit vor den guten, alten Schreibutensilien Block und Papier.

Wie sich rasch herausstellte war die Aufgabe – Erstellung einer Datenbank zu Verwaltung unterschiedlicher Medientypen – komplex genug, um bereits den ersten Schritt, die Erstellung eines soliden Datenbankmodells, zur langwierigen Denksportaufgabe zu machen; insbesondere deshalb, weil wir seitens der Vorbereitungsgruppe bewusst keine Konzeptvorgaben gemacht hatten, um einer möglichst große Ideenvielfalt freien Lauf zu lassen.

Unsere Erwartung, dass bei derselben Aufgabenstellung ebensoviel unterschiedliche Lösungswege eingeschlagen werden, als Arbeitseinheiten am Werk sind, wurde auf beeindruckende Weise bestätigt.

Die einzelnen Gruppen fanden rasch zusammen, verständigten sich über die möglichen Erwatungen an die Applikation, mussten sich über die zu verwenden Begrifflichkeiten verständigen (was ist eigentlich ein Medium, ist ein Buch ein Medium oder ein Datenträger, ist ein Buch kein Buch mehr, wenn es als pdf-Datei vorliegt?), wie detailliert können bzw. müssen die Kriterien der zu erfassenden Medien erfasst werden und vieles mehr.

Entsprechend der jeweiligen Gruppenzusammensetzung und etwas beeinflusst von der persönlichen ‚Handschrift’ des jeweiligen Tutors, wurden die Vorüberlegungen in Tabellen und entsprechende Verknüpfungen umgesetzt.

Die Phase von der ersten Sammlung bis zum ersten Konzept des Datenbankmodells dauerte in allen drei Gruppen ca. 3,5 Stunden. Nach dieser ausführlichen Hirnsc hmalzakrobatik ging es an die Handarbeit. Die ersten Formulare wurden entwickelt, die ersten Abfragen und Prozeduren erstellt. Hier wurde gut deutlich, wie rasch diese Schritte erfolgen können, wenn eine saubere Vorarbeit geleistet wurde.

Hier war dann leider die vereinbarte Entwicklungszeit für heute vorbei und wir trafen uns zur Vorstellung unserer Ergebnisse und deren Vergleich. Thomas – für die AG-Joachim -, Norbert – für die AG-Rolf – und Bernd – für die AG-Tilo, überna hmen deren Vorstellung.

Wiederum erwartungsgemäß fruchtbar fiel auch dieser Abschnitt des Tages aus; auch hier hagelte es ‚Aha-Erlebnisse’.

Es ist noch unklar, ob, wie und wann die einzelnen Entwürfe weiter entwickelt oder gar zu einer Applikation zusammengeführt werden; klar aber ist, dass wir mehr als genug Anknüpfungspunkte für weitere Stammtischabende und – so es umsetzen lässt – auch weitere ‚Access-Events’ haben.

Beispielsweise gäbe es für das Thema der Klassenprogrammierung, Walter hatte uns ja gerade erst am Donnerstag einen Aufriss dieses Themas vorgestellt, nun einige konkrete Anwendungsmöglichkeiten.

Wir beschlossen dann, neben dem Bericht über den Tag auch die Rohentwürfe – deutlich als solche gekennzeichnet! – auf unserer Homepage auch den Nicht-Teilne hmern zur Verfügung zu stellen. (Versionen ac97 und ac2000)

Mit ganz besonderem Dank an die Tutoren, die sicherlich den Löwenanteil an Vorbereitungszeit und Einsatz an unserem Eventtag geleistet haben, möchte ich den Bericht beenden.

Michael

Die Ergebnisse gibt’s zum Download im Download-Bereich

Hier noch ein paar Eindrücke …


 

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