2017-03

Datum: 02.03.2017

Ort: Gaststätte Graf Moltke / Schnitzelkönig, Stuttgart

Thema: Neuzugänge, Konferenzen und Kombinationsfelder

Teilnehmer: Thomas Möller, Bernd Dutschmann, Aytac Kücükoglu, Oliver Weitmann, Jürgen Neher, Axel Schulz, Uwe Krause, Björn Schober, Dirk Eberhardt

Bericht: Thomas Möller

Nachdem Dagmar krankheitsbedingt abgesagt hat, hatte ich mal wieder die Chance, um 18:30 der erste zu sein. Ich habe die Chance bis zum Eintreffen von Bernd genutzt und noch ein wenig an einem Kundenprojekt gearbeitet.


Als Bernd kam, begann gleich wieder die Spekulation, ob wir wohl die 5 Teilnehmer „Mindestbesatzung“ heute schaffen werden. Aber wie immer ist auf den Stammtisch verlass. Auch ohne Einladung – Olli, Du hast da was vergessen 😉 – und ohne Vortrag – Olli, da war doch was ;-)- waren wir am Ende wieder 9 Teilnehmer.


Mit Bernd unterhielt ich mich über den (zum Glück) vergangenen Karneval – oder Fasching – oder wie auch immer man das bezeichnen mag. Wir sind einfach beide nicht dafür gemacht. Jeden Abend in der letzten Woche war das Fernsehprogramm auf das Heftigste gestört. Duff-dää und Ta-Daa überall. Zum Glück ist die Zeit der platten Büttenreden jetzt vorbei. 🙂


Als nächstes gesellten sich Oliver und Aytac zu uns dazu. Oliver erklärte, dass er kein Neuzugang im eigentlichen Sinne ist, sondern vor ~ 10 Jahren regelmäßig zum Stammtisch kam. Er wollte uns schon lange einmal wieder besuchen und heute hat er es wahr gemacht.

Aytac ist Anfänger in Sachen Access. Er ist gerade dabei, sich in Access einzuarbeiten. Dabei ist er mit den vielen Möglichkeiten, die Access biete, leicht überfordert. Im Laufe des Abends hat Oliver sich der Aufgabe angenommen und Aytac eine umfangreiche Einführung in die Grundlagen der Datenbankentwicklung mit Access gegeben.


Es folgte eine Diskussion über Internetfirmen und Daten in der Cloud. Wie sicher sind unsere Daten? Was heißt kostenlos? Bezahlen wir die kostenlosen Dienste nicht mit der Erlaubnis zur Nutzung unserer Daten? Wohin wird das alles noch führen? Fragen über Fragen?


Eine weitere Frage war dann, ob Olli nicht einen Vortrag zum Thema Datenschutz und der neuesten Richtlinie angekündigt hat. Olli hat hier jedoch kurzfristig abgesagt und auf einen späteren Termin vertröstet. Waren es  „Nachwehen vom Fasching“ ? 😉


Die Frage nach dem Sommer-Event wurde ebenfalls wieder diskutiert. Grundsätzlich ist es so, dass uns der Access-Stammtisch München für diesen Sommer eingeladen hat. Leider liegen aber bisher noch keine konkreten Informationen zu Termin und Ort vor.

Für den Fall, dass der Besuch in München ausfällt, haben wir über ein Grillfest als Alternative gesprochen. Damit würde sich auch ein Kreis schließen. In 2007 haben wir mit einem Grillfest im Sommer begonnen. Im Folgejahr wurde dann die Zeit vor dem Grillfest für Vorträge genutzt. In den letzten Jahren hat dann der Vortragsteil unser Sommer-Event vollständig ausgefüllt. Warum nicht wieder „einfach“ nur ein Grillfest.


Uwe stellte die Frage, nach dem Sinn einer Quellcodeverwaltung für nur einen Entwickler. Hier hat er mich bei meinem Lieblingsthema erwischt. Für mich ist das Programmieren ohne Quellcodeverwaltung fast nicht mehr vorstellbar. Das ist, als würde ich ohne Sicherheitsgurt Autofahren. Da fehlt mir auch immer etwas – obwohl ich es hoffentlich nie brauche. So ist es in meinen Augen auch mit der Quellcodeverwaltung – auch für nur einen Entwickler. Ich kann jederzeit einen alten Stand der eines Moduls oder einer Abfrage wiederherstellen. Außerdem habe ich jederzeit die Möglichkeit, eine komplett neue Version der Anwendung aus der Quellcodeverwaltung abzurufen. Vorbei ist die Zeit der Angst vor einer korrupten Datenbank. Bei Visual Source Safe, welches bei mir noch im Einsatz ist, kommt noch die Möglichkeit der gemeinsam genutzten Objekte hinzu.

Da das Entwicklerteam von Access in seiner unendlichen Weisheit beschlossen hat, dass Add-In für die Quellcodeverwaltung ab der Version Access 2013 nicht mehr zu unterstützen ist man als Entwickler auf Zusatztools wie OASIS oder Ivercy angewiesen. Beide Tools erledigen ihren Job gut und können empfohlen werden.


Axel schlägt sich momentan mit einem Problem herum, bei dem es immer mal wieder dazu kommt, dass in einem Kombinationsfeld nicht das ausgewählte Datum sondern statt dessen 5 Ds angezeigt werden. Das klingt seltsam. Dirk vermutete einen Fehler in der Formatierung für das Datum.


Dirk hat sich jetzt ebenfalls entschlossen, die Access DevCon in Wien zu besuchen. Die Konferenz stellt einen Versuch von Karl Donaubauer dar, eine Konferenz für nicht deutschsprachige Entwickler zu organisieren. Wir sind gespannt auf die interessanten Themen, die uns dort erwarten. Da auch ein paar MVPs aus Amerika anreisen habe ich die Chance, einige Leute wieder zu treffen, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe.


Weil wir gerade bei den Konferenzen sind waren wir als nächstes bei unserem Besuch in Portland dieses Jahr. Die Frage ist, ob es auf der DevCon Vorträge gibt, die wir in Portland noch einmal hören werden. Ich bin gespannt. Selbst habe ich noch einiges vorzubereiten, da ich meinen Fehler-Vortrag in englischer Sprache zum Besten geben darf.


Ich berichte von meinem jüngsten „Familienzuwachs“. Alexa ist bei uns eingezogen. Wir sind noch dabei herauszufinden, was man alles tolles damit anstellen kann. Als nächstes kommt bei mir noch Philips Hue zum Einsatz. Dirk ist ebenfalls Besitzer eines Amazon Echo. Er ist mit der Unterstützung für den deutschsprachigen Markt noch nicht ganz zufrieden.


Zum Abschluss viel der Blick auf die Uhr in der Gaststätte. Dort war die Datumsanzeige auf dem Tritt geraten. Egal ob Schaltjahr oder nicht: der 30. Februar ist definitiv kein gültiges Datum. 🙂


Für den nächsten Stammtisch haben wir uns einen Code-Review vorgenommen. Dazu ist jeder aufgefordert, mindestens eine Prozedur mitzubringen, die wir dann gemeinsam analysieren. Die Idee dabei ist, voneinander zu lernen. Wenn so nach und nach jeder eine Prozedur vorstellt und wir gemeinsam über Möglichkeiten der Verbesserung diskutieren, sollten für jeden ein paar Anregungen dabei sein. Wer jetzt zögert: Es geht nicht darum Fehler zu finden oder zu zeigen dass man besser ist sondern es geht darum, gemeinsam etwas zu lernen.


So gegen 22:15 haben wir dann den Stammtisch gemeinsam geschlossen. Ein interessanter Abend war einmal wieder viel zu schnell vorbei.

Datum: 02.03.2017

Suchen
Kategorien