2016-12

Datum: 01.12.2016

Ort: Gaststätte Graf Moltke / Schnitzelkönig, Stuttgart

Thema: Weihnachts-Stammtisch / Einen Laptop für jeden

Teilnehmer: Dagmar Lutz, Sylvia Häussler, Bernd Dutschmann, Thomas Möller, Dirk Eberhardt, Björn Schober, Wojciech Lastowieci

Bericht: Thomas Möller

Es war ein kalter Tag gewesen. Um so schöner, wenn man sich abends auf einen Stammtischbesuch freuen kann. Wenn es dann noch der letzte Stammtisch im Jahr ist, kommt natürlich leichte Vorfreude auf Weihnachten auf.


Diese Freude ist natürlich verbunden mit der Frage, was es dieses Jahr wohl für Geschenke geben wird. Wir hatten nichts angekündigt. Das muss ja aber nichts heißen. Vielleicht gibt es ja heute endlich einen Laptop für jeden. So ein Microsoft Surface Pro, das wäre doch mal eine echte Weihnachtsüberraschung.


Bereits in der Bahn hatte ich Sylvia getroffen. Gemeinsam trafen wir in unserem Stammlokal auf Dagmar. Schnell kamen auch noch Bernd und Wojciech dazu. Dirk und Björn hatten eine längere Anfahrt und waren dementsprechend später. Insgesamt waren wir „nur“ sieben Teilnehmer. Das erhöht natürlich die Chance für jeden einzelnen auf einen interessanten Gewinn. Vielleicht bleibt ja sogar noch etwas übrig.


Gleich nach dem Essen machte ich mich mit Dagmar über ihre Datenbank her. Dort hatten es Kollegen geschafft, für eine Teilnehmerin einen zweiten Datensatz anzulegen und Kurse hinzuzubuchen. Dagmar hatte bereits den zweiten Datensatz gelöscht und die gebuchten Kurse auf den ersten Datensatz umgebucht. Trotzdem tauchte die Teilnehmerin in einer Liste immer noch zweimal auf.

Gemeinsam haben wir uns die Abfrage, die die Daten liefert, angesehen und eine Tabelle nach der anderen entfernt. Irgendwann hatten wir dann den Übeltäter gefunden. Es gab noch einen doppelten Eintrag in einer „Verbindungstabelle“. Nachdem dieser gelöscht war, erschien die Teilnehmerin auch wieder nur einmal in der Liste.


Währenddessen arbeitete Björn mit Wojciech an dessen Problem. Wojciech hatte sein Problem „ausgedruckt“. Björn nutzte das mitgebrachte Papier und schrieb den notwendigen Code zur Lösung freihändig auf. Ich denke Wojciech hat damit eine sehr gute Lösung.


Da Dirk in seiner Firma hin und wieder Oracle Datenbanken verwendet nahm ich die Gelegenheit wahr und berichtete von meinem Besuch auf der DOAG in Nürnberg. Dort durfte ich eine Lösung, die ich in den letzten drei Jahren bei meinem Arbeitgeber entwickelt hatte, in Form eines Vortrags vorstellen.

Zusätzlich wurde noch ein Video-Interview gemacht. Man hatte mir dazu im Vorfeld drei Fragen zugeschickt. Diese zu beantworten war gar nicht so einfach. Zwar geht es um das Projekt, an dem ich die letzten drei Jahre gearbeitet habe. Die Herausforderung bestand jedoch darin, die Fragen so zu beantworten, dass ich alle Punkte, die ich im Interview erwähnen wollte, in den Antworten unterbringe. Dabei wollte ich vermeiden, dass ich wie ein Politiker an der eigentlichen Frage vorbei antworte. Außerdem musste ich darauf achten, dass das Ende meiner Antwort zur nächsten Frage passte. Da mein Interviewer weder mich noch mein Thema kannte, blieb ihm nichts weiter übrig, als die Fragen gekonnt von der Moderationskarte abzulesen.

Am Ende ist das Interview gut gelaufen. Wir haben es im ersten Anlauf und ohne Wiederholungen geschafft. Ich bin gespannt, wie das fertige Ergebnis aussieht.


Dirk, Björn und ich werden nächstes Jahr wieder nach Portland zur dortigen Access-Entwicklerkonferenz fliegen. Wir haben uns bereits jetzt um die Flüge bemüht. Einen Direktflug von Amsterdam nach Portland und zurück haben wir über das Internet nicht gefunden. Hier hat uns Dirks Reisebüro geholfen. So haben wir bereits jetzt die Flüge sicher gebucht. Dazu kommt noch, dass wir von und nach Portland direkt ab Amsterdam fliegen können. Der Preis ist auch noch niedriger als im Vorjahr. Wenn das kein Grund zur Freude ist.


Apropos Freude. War da nicht noch die Verlosung? Wie viele Laptops gab es nun dieses Jahr? Und blieb am Ende einer übrig? Was denkt ihr? Wer genaueres wissen will, kann sich beim nächsten Stammtisch am 5. Januar 2017 informieren. Bis dahin stricken Sylvia und Dagmar noch ein wenig.


Auf diesem Weg wünsche ich allen Stammtischteilnehmern, die leider nicht dabei sein konnten, eine besinnliche Vorweihnachtszeit, frohe Weihnachten, etwas Ruhe und Zeit mit der Familie und den berühmten „Guten Rutsch“ ins neue Jahr. Wir sehen uns am 5. Januar 2017.

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