2015-07

Datum: 02.07.2015

Ort: Gaststätte Graf Moltke / Schnitzelkönig, Stuttgart

Thema: Verschiedene Fragen

Teilnehmer: Thomas Möller, Axel Schulz, Axel Trinkner, Sylvia Häusler, Dagmar Lutz, Bernd Dutschmann, Dirk Eberhardt, Roman Hauber

Bericht: Thomas Möller

Es war ein sehr heißer Tag – fast schon nicht mehr auszuhalten. Jetzt wäre der Besuch in einem Biergarten genau richtig. Leider hat unsere Wirtschaft eine solche Möglichkeit nicht mehr. Heute wäre das mehr als ideal gewesen.

Als ich so gegen 18:25 einraf, blieb ich nicht lange allein. Kaum das mich gesetzt hatte, betrat Dagmar den Raum. Wir bestellten etwas zu Essen und zu Trinken und Dagmar berichtete von den Renovierungsarbeiten an und in Ihrer Wohnung.
Ich bin froh, dass ich ein Eigenheim habe und nicht einer Wohnungseigentümergemeinschaft angehöre. Da ist man selbst für sein Glück verantwortlich.

Bald darauf kam Roman. Er wartete nicht lange, bis er die erste Frage stellte. 😉 Er wollte in einer Anwendung so eine Art kleine Textverarbeitung realisieren. Ab Access 2007 geht das ganz einfach, wenn man ein Memofeld verwendet und als Textformat „Rich-Text“ auswählt. Markiert man in einem solchen Feld einen Text, wird die so genannte Minibar eingeblendet. Diese enthält Icons für die gebräuchlichsten Funktionen, z.B. „fett“ oder „kursiv“.
Blieb noch die Frage nach der Rechtschreibprüfung. Ein Druck auf die Taste F7 wirkt da wunderbar. Auch per VBA lässt sich diese Aktion auslösen. Dazu verwendet man den Befehl DoCmd.RunCommand acCmdSpelling – fertig!

Die Runde der Fragen war eröffnet. Die nächste Frage kam von Bernd. Er ist auf der Suche nach einer Möglichkeit, Bilder, die er in einem Ordner gespeichert hat, in einem Programm, z.B. IrfanView, als Diashow oder in einer Übersicht anzuzeigen. IrfanView per ShellExecute zu starten, wie der erste Hinweis war, ist da nicht ganz ausreichend. Mein Hinweis am Ende ging dahin, zu prüfen, welche Befehlszeilenparameter IrfanView unterstützt. Damit sollte sich eine Slideshow starten lassen. Eine kurze Recherche heute ergab, dass man mit den Parametern „/slideshow“ und/oder „/thumbs“ zum Ziel kommt.

Axel berichtete von den Gesprächen mit einem Kunden. Sein Kunde hatte ihn im Laufe des Gesprächs damit konfrontiert, dass von ihm viele Bilder mit einem Weizenbierglas im Internet zu finden sind. Wir konnten es kaum glauben und haben Google bemührt. Die Suche nach Axels Namen und der Klick auf „Bilder“ förderte einige dieser Bilder zu Tage. Die Frage ist nur, wie Google die Verknüpfung zwischen den Bildern und dem Namen herstellt. Auf der Seite vom Stammtisch listen wir jeweils die Teilnehmer auf, gleichzeitig veröffentlichen wir einige Bilder. Aber die Bilder sind nicht mit den Namen zugeordnet. Wir müssen schauen, wie wir dem Bot von Google klar machen können, dass der Ordner mit den Bildern nicht durchsucht werden soll.

Als nächstes zeigte Roman uns eine Präsentation, die er anlässlich des Geburtstags seines Vaters zusammengestellt hat. Ich hoffe, sein Vater hatte ähnlich viel Spaß wie wir.

Am Ende meines Besuchs ging es noch einmal darum, wie man das Fenster einer anderen Anwendung finden und beeinflussen kann. Mit einer API-Funktion nach dem Titel des Fensters zu suchen ist nicht ganz ausreichend, da dieser sich je nach geöffnetem Objekt ändert. Mein Hinweis ging dahin, über den Klassennamen der Anwendung zu suchen. Der API-Funktion FindWindow kann man einen Klassennamen als Parameter übergeben. WIe kommt man jetzt an den Klassennamen? Nun, dafür gibt es wieder eine API-Funktion: GetClassName. Ich bin gespannt, was Roman berichtet, wenn wir uns das nächste mal sehen.

Entgegen sonstigen Gewohnheiten habe ich bereits um 21:15 den Heimweg angetreten. Es war einfach zu warm für mich.
Ich ließ 4 Teilnehmer zurück, die noch schwer am diskutieren waren. Ich hoffe, ihr hattet noch einen schönen Abend. 🙂

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