2015-04

Datum: 09.04.2015

Ort: Gaststätte Graf Moltke / Schnitzelkönig, Stuttgart

Thema: Lizenz-Management, Bahntechnik, Business English

Teilnehmer: Thomas Möller, Uwe Krause, Bernd Dutschmann, Thorsten Wichmann, Axel Schulz, Gabriel Prunty

Bericht: Thomas Möller

Ich hatte einen harten Arbeitstag hinter mir – den ganzen Tag durfte ich eine neue Software testen. So lange so konzentriert zu arbeiten schlaucht schon. Um so mehr habe ich mich auf den Stammtisch gefreut. Am Ende konnte ich es kaum abwarten und war bereits gegen 18:15 Uhr in unserm Stammlokal. Das Wetter war so schön, dass ich mit ein wenig Wehmut unserem alten Stammlokal nachtrauerte. Dort gab es einen Biergarten. Heute wäre das perfekte Wetter dafür gewesen.

Ich blieb nicht lange allein. Kaum dass ich mich gesetzt hatte, kam Uwe. Wir führten ein Gespräch über die verschiedenen Möglichkeiten des Lizenz-Managements. Wie kann man seine Anwendung so absichern, dass nur ein berechtigter Benutzer damit arbeiten kann?
Eine Lösung, die auch schon Stefan Zink verwendet, ist der Einsatz eines Dongels. Der Nachteil dabei ist nur, dass man die Nutzung eines Dongels unter Umständen nicht in einem größeren Unternehmen durchsetzen kann. Damit wäre dann die ganze Lösung nicht einsetzbar.
Ich berichtete davon, dass ich bei meiner ersten Software eine Hardwareprüfung eingebaut hatte. Ich hatte dazu die Seriennummer der Festplatte ausgelesen. Diese habe ich bei jedem Programmstart geprüft. Auch diese Lösung ist nur geeignet, wenn man sehr individuell unterwegs ist.
Uwe berichtete von professionellen Lösungen zu z.B: CodeMeter von WIBU. Diese Lösung kann fast alles – außer mit meinem Hund spazieren gehen. 😉
Ich bin gespannt zu hören, für welchen Weg Uwe sich am Ende entschließt.

In unserer Wirtschaft gibt es eine Neuerung auf der Karte: Das Schnitzel Griechenland. Bei einem solchen Namen kommt natürlich schnell der Gedanke auf, dass es sich hier um eine Art Benefiz Gericht handelt und dass der Wirt für jedes verkaufte Schnitzel einen kleine Teil der griechischen Staatsschulden tilgt. 😉

Kurze Zeit später kam Bernd dazu – endlich wieder jemand, der vernünftige Fotos machen kann. Bernd hat sich gefreut, dass wir dieses mal tatsächlich da waren, er hatte nämlich die Nachricht, dass der Stammtisch vom Grünen Donnerstag auf heute verschoben wurde, verpasst.

Thorsten lies auch nicht lange auf sich warten. Auf die Frage, woran er gerade arbeitet offenbarte er, dass er Code von mir „gestohlen“ hatte. Thorsten war auf der Suche nach einer Routine, mit der er Verweise prüfen und ggf. neu setzen kann. Dabei war er auf die Code-Beispiele auf meiner Webseite aufmerksam geworden. Schön zu sehen, dass die Arbeit nicht umsonst war. 😉

Mit Axel waren wir dann schlussendlich 5 Personen. Damit bewahrheitet sich mal wieder, dass es keinen Stammtisch gib, an dem nicht mindestens 5 Teilnehmer anwesend sind.

Gemeinsam mit Bernd machten wir einen Ausflug in die Technik der Deutschen Bahn. Bernd konnte hier aus einem früheren Arbeitsleben sehr vieles berichten, ich sag nur „zwangsgeführtes Relais“.

Kurz nach 20 Uhr tauchte dann noch ein neues Gesicht auf: Gabriel. Er hatte sich zuvor bei mir telefonisch für heute Abend angekündigt. Gabriel ist Personal Trainer für Business English. Zu diesem Zweck hat er sich eine kleine aber feiner Access-Anwendung erstellen lassen. Dort taucht jetzt ein Problem auf. Leider tauchte das Problem nicht auf, als er uns seinen Anwendung auf einen Laptop vorführte. Die Anwendung erstellt unter anderem über eine Zusatzsoftware Kreuzworträtsel. Und genau das funktioniert auf seinem anderen Rechner nicht mehr.
Eine mögliche Ursache könnte sein, dass die Sicherheitsmechanismen von Windows zuschlagen und die zugehörige Exe-Datei einfach nur unter C:\Windows installiert werden muss. Wir werden sehen. Gabriel schlug am Ende vor, seinem Mitarbeiter den Besuch unseres Stammtisches ans Herz zu legen. Mal sehen, ob da jemand kommt.

Am Ende blieb ich mit Axel allein. Axel ist dabei, seine Anwendung an weitere Benutzer weiterzugeben. Dabei stolpert er jetzt über hart codierte Pfade. Wir unterhielten uns über die Möglichkeit, solche Infos in eine Tabelle auszulagern und zur Laufzeit an Hand des angemeldeten Windows Users dort auszulesen. Der Vorteil dieses Vorgehens liegt darin, dass nur noch Daten in einer Tabelle geändert werden müssen und der Code unverändert bleiben kann, wenn z.B. ein neuer User hinzukommt.

Gegen 21:35 Uhr endete dann der Stammtisch. Ein wenig früh – aber für einen Stammtisch in den Osterferien ganz OK.

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