2013-01

Datum: 17.01.2013

Ort: Vereinsheim SG Stuttgart-West

Thema: Coding-Dojo und mehr

Teilnehmer: Thomas Möller, Emilia Maxim, Ingmar Stauß, Oliver Scherer, Thomas Kowoll, Ersin Turkac, Armin Hess, Oliver Dürrschmidt, Thomas Funk, Jürgen Neher

Bericht: Olli Dürrschmidt / Thomas Möller (Coding Dojo)

Es war erstaunlich, dass sich trotz schlechter Wetterlage und abweichendem Termin 10 Leute zu unserem 1.Coding -Dojo in 2012 eingefunden haben. Noch dazu, da es diesmal von Thomas geleitet wurde. Zum Warmmachen hatten Thomas und ich uns bereits für 18:00 verabredet, damit er mir einmal wieder in die Materie Access hinein verhilft. Im Laufe der letzten Monate hatte ich so wenig in dem Bereich unternommen, dass mir selbst die einfachsten Dinge sehr konfus vorkamen. Aber Thomas hat hier (später unterstützt von den anderen) im Blitztempo wieder einiges in mich hinein gebracht. Wie ich dann beim Dojo feststellte, war ich nicht einmal ganz eingerostet und konnte dem Ganzen recht gut folgen. Wenn mir der MOD-Befehl auch nicht gleich geläufig war.

Bevor es jedoch an das eigentliche Coding-Dojo ging, hatte der Herr die Arbeit bzw. der Wirt das Essen gestellt. Frisch gestärkt codet es sich leichter. Während dem Essen wurden jedoch ebenfalls schon heiße Diskussionen geführt.

Thema 1. Der diesjährige Sommerevent mit einem Ganztages-Workshop. Welche Referenten haben wir, welche Themen hätten wir gerne und wie gestalten wir den Rahmen (Essen, Abendprogramm etc.) Hier haben wir auch schon die erste Referenten-Zusage. Weitere Accessler, die sich berufen fühlen einen Vortrag oder einen Workshop etc. anzubieten, sind gerne zu einer Meldung aufgefordert.

Thema 2. Eine Diskussion (angeregt von Oliver Scherer) zu Möglichkeiten, eine Access-Anwendung gegen unberechtigte Kopien  zu schützen. Hier fanden sich sehr viele auch phantasievolle Ideen von Dongle über Lizenzdatei bis hin zu Hashwert-Berechnungen und Kopplungen an Festplatten-IDs udn ähnlichem.

In diesem Zusammehang werde ich wohl den Begriff OBFUSKIEREN nochmal bei Wikipedianachschlagen müssen

http://de.wikipedia.org/wiki/Obfuscator

Es folgte das Coding-Dojo. Als Aufgabe hat uns Thomas die Mutter aller Coding-Dojos herausgesucht: FizzBuzz. Die Aufgabenbeschreibung findet sich in diesem Dokument: Dojo.FizzBuzz.

Nachdem die Aufgabenstellung erläutert und durchgesprochen war, haben wir gemeinsam erarbeitet, wie die Lösung anzugehen ist. Eine Schleife von 1 bis 100. Eine Funktion, die prüft, ob eine Zahl durch 3 bzw. durch 5 teilbar ist. Die richtige Reihenfolge der Bedingungen, usw.

Danach ging es ans Coden. Da uns dieses mal leider kein Beamer zur Verfügung stand, haben wir uns kurzer Hand in zwei Gruppen aufgeteilt. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich die beiden Gruppen die Lösung angingen. Im einen Team wurde ziemlich schnell eine Lösung mit geschachtelten If-Statements erstellt. Während hier der Code schon lief und das richtige Ergebnis ausgab, war das zweite Team noch mit der Diskussion über die Vorgehensweise, über Namenskonventionen und über die zu verwendenden Befehle beschäftigt.

Die Lösung des Problems ansich war nicht schwer. Daher wurden nach der ersten Runde die Funktionen überarbeitet und verbessert. Jeder durfte sich einbringen und seinen Lieblingsansatz umsetzen.

Um die Schwierigkeit etwas zu steigern wurde die Aufgabe im nächsten Schritt leicht verändert. Statt der Zahlen 3 und 5 waren die Zahlen 4 und 6 zu verwenden. Dabei kam im ersten Lauf für die Zahl 12 nicht immer das richtige Ergebnis heraus. Hier waren die Teilnehmer schnell an ihre Schulzeit und das ”kleinste gemeinsame Vielfache” erinnert.

Im letzten Schritt wurde die Aufgabe nochmals verändert. Es war nicht nur zu prüfen, ob die Zahl durch 3 bzw. 5 teilbar ist sondern auch, ob die jeweilige Ziffer in der Zahl vorkommt. Auch diese Aufgabe wurde von den Teilnehmern schnell umgesetzt. In einer Gruppe wurde für alle bisher erstellten Lösungsvarianten ermittelt, bei welcher die wenigsten Änderungen vorzunehmen sind.

Ganz am Ende kamen wir zur Retrospektive. Eine relativ einfache Aufgabe hat uns ganz schön beschäftigt. Der eine oder andere Teilnehmer lernte den Befehl MOD neu kennen. Auch die Erkenntnis, dass es auf die richtige Reihenfolge der Bedingungen ankommt, wurde hier und da gemacht. Das kleinste gemeinsame Vielfache zu berücksichtigen war eine weitere Erkenntnis. Am Ende wurde deutlich, dass bei guter Struktur des Codes eine Änderung der Anforderungen relativ einfach zu implementieren ist.

Nachdem auch dieses Dojo trotz der widrigen Bedingungen (kein Beamer) wieder ein Erfolg war werden wir auch in der Zukunft weiterhin Coding Dojos durchführen. Thomas wird bestimmt noch die eine oder andere spannende Aufgabe ausgraben.

Die erarbeiteten Lösungen finden sich in diesen Dateien: Thomas, Team “A” , Team “B

Im Anschluß an den nachfolgenden Dojo (oder heißt es das Dojo?) wurde noch in den unterschiedlichsten Gruppierungen diskutiert und unter anderem das Thema für den nächsten Stammtisch festgelegt. Ersin wird uns erläutern, wie man mit wenig Aufwand eine bestehende Datenbank in eine komplette Multilanguage-Datenbank umbaut. Es verspricht spannend zu werden, dann hoffentlich wieder mit Beamer :-)

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